Die tagesaktuelle Übersicht über die Corona-Lockerungen
Letzte Aktualisierung am 4. März 2021

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Brandenburg

Frage Antwort
Welche Regeln gelten für Kindertagesstätten? Kitas und Krippen bleiben geöffnet, je nach Infektionslage wird auf Notbetreuung umgestellt. Eltern werden dennoch gebeten, ihre Kinder zuhause zu betreuen und Kinderkrankengeld zu nutzen. Je nach lokalem Infektionsgeschehen können Kitas schließen. Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Einrichtungen, da es regionale Abweichungen geben kann. Elternbeiträge werden vom Land übernommen, wenn die Betreuung zu Hause erfolgt. Neu ist die Möglichkeit der Betreuungssplittung (z.B. 3 Tage zu Hause, 2 Tage Kita), dann übernimmt das Land die Beiträge anteilig. In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit besonders hohen Infektionszahlen müssen die Kitas geschlossen werden, sofern die 7-Tages-Inzidenz über mehrere Tage den Wert von 300 überschreitet. Eine Notbetreuung wird angeboten. Auch in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 300 können Kitas von den Landräten, der Landrätin oder den Oberbürgermeistern geschlossen werden, wenn es aufgrund des regionalen Infektionsgeschehens notwendig ist. Für berufstätige Eltern, die aufgrund der Kita- und Schulschließung ihre Kinder (unter 12 Jahren) zuhause betreuen müssen, gibt es das sogenannte Kinderkrankengeld. Für Kinder mit Behinderung entfällt die Altersbeschränkung. Jedes Elternteil erhält 20 Tage pro Kind und Alleinerziehende 40 Tage pro Kind. Ab dem dritten Kind erhöht sich der Anspruch noch einmal auf 45 Tage pro Elternteil oder 90 Tage für Alleinerziehende. Damit ist die Obergrenze erreicht, eine weitere Erhöhung gibt es nicht, auch wenn Eltern mehr als drei Kinder haben. Die Krankenkasse übernimmt in diesem Fall einen Teil des Lohnausfalls, da der Arbeitgeber für diese Tage den Lohn nicht bezahlen muss. Der Erstattungsbetrag entspricht dabei jedoch nicht dem vollen Nettolohn, sondern ist niedriger.
Welche Regeln gelten für Grundschulen? Grundschulen von der Klassenstufe 1 bis 6 befinden sich seit 22. Februar im Wechselunterricht. Darüber hinaus wird eine Notbetreuung für die Klassenstufen 1 bis 4 angeboten, in Ausnahmefällen auch für die Klassenstufen 5 und 6. Je nach Infektionsgeschehen gibt es für die Notbetreuung unterschiedliche Regelungen in den Schulen. Ausnahmen für den Präsenzunterricht gibt es für Förderschulen mit dem Schwerpunkt "geistige Entwicklung" dennoch können Eltern von entsprechenden FörderschülerInnen selbst entscheiden, ob ihr Kind zum Präsenzunterricht geht. Für berufstätige Eltern, die aufgrund der Kita- und Schulschließung ihre Kinder (unter 12 Jahren) zuhause betreuen müssen, gibt es das sogenannte Kinderkrankengeld. Für Kinder mit Behinderung entfällt die Altersbeschränkung. Jedes Elternteil erhält 20 Tage pro Kind und Alleinerziehende 40 Tage pro Kind. Ab dem dritten Kind erhöht sich der Anspruch noch einmal auf 45 Tage pro Elternteil oder 90 Tage für Alleinerziehende. Damit ist die Obergrenze erreicht, eine weitere Erhöhung gibt es nicht, auch wenn Eltern mehr als drei Kinder haben. Die Krankenkasse übernimmt in diesem Fall einen Teil des Lohnausfalls, da der Arbeitgeber für diese Tage den Lohn nicht bezahlen muss. Der Erstattungsbetrag entspricht dabei jedoch nicht dem vollen Nettolohn, sondern ist niedriger.
Welche Regeln gelten für weiterführende Schulen? Der Präsenzunterricht für SchülerInnen an weiterführenden Schulen bleibt ausgesetzt. Wann weiterführende Schulen wieder öffnen ist unklar, aktuell wird die Öffnung aller Schulen bis Ostern angestrebt. Distanzlernen wird angeboten. In Ausnahmefällen gibt es eine Notbetreuung für die Klassen 5 und 6. Je nach Infektionsgeschehen gibt es für die Notbetreuung unterschiedliche Regelungen in den Schulen. Für Abschlussklassen und Förderschulen wird es Sonderregelungen für den Präsenzunterricht geben.
Welche Regeln gelten für Bildungseinrichtungen? Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Bildungseinrichtung.
Welche Regeln gelten für Universitäten & Fachhochschulen? Präsenzveranstaltungen sind ausgesetzt, das Wintersemester findet überwiegend in digitaler Form statt. Weitere Informationen zu Präsenzveranstaltungen (z.B. für Prüfungen und Klausuren) und digitalen Vorlesungen erhalten Sie bei Ihrer Universität/ Hochschule.
Welche Regeln gelten für den Arztbesuch? Vorsorgeuntersuchungen können durchgeführt werden. Bei akuten Symptomen auf Atemwegserkrankungen (wie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, laufende Nase u.ä.) wird dringend empfohlen zu Hause zu bleiben. Krankschreibungen sind teilweise auch online möglich, kontaktieren Sie dazu Ihren Hausarzt telefonisch.
Welche Regeln gelten im Kontakt mit Menschen? Ab 8. März werden die Kontaktbeschränkungen gelockert. Der eigene Haushalt darf sich mit einem weiteren Haushalt treffen, bis zu einer Grenze von 5 Personen. Kinder bis 14 Jahre sind von dieser Beschränkung ausgenommen. Der Lockdown wird bis 28.März verlängert, ein Stufenplan soll Öffnungsperspektiven bei sinkenden Inzidenzen gewährleisten. Sollten die Inzidenzen steigen, werden die Maßnahmen erneut verschärft (Notbremse). In allen öffentlich zugänglichen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (FFP-2 oder OP-Maske) zu tragen. Auch im Freien gilt an vielbesuchten Plätzen eine Maskenpflicht. Friseure dürfen unter Einschränkungen öffnen. Ab 8. März dürfen Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte mit Hygienekonzepten öffnen. Körpernahe Dienstleistungen sollen unter Einschränkungen ermöglicht werden. Bei einer Inzidenz von 50-100 darf ab 8. März der Einzelhandel mit Terminbuchungen für KundInnen öffnen.
Welche Regeln gelten bei sportlichen Aktivitäten? Individualsport ist alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Ab 8. März bei einer Inzidenz von 50 bis 100 dürfen sich maximal 5 Personen aus zwei Haushalten zum Sport im Freien treffen. Kinder dürfen sich zum Sport in einer maximalen Gruppengröße von 20 treffen. Bei einer Inzidenz unter 50 dürfen sich zum kontaktfreien Außensport bis zu 10 Personen treffen.
Welche Regeln gelten bei kulturellen Veranstaltungen? Spielplätze sind geöffnet, Hygiene- und Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Ab 8. März bei einer Inzidenz von 50 bis 100 dürfen Museen, Galerien, Botanische Gärten und Zoos mit Terminbuchungen für BesucherInnen öffnen. Bei einer Inzidenz unter 50 dürfen diese kulturellen Einrichtungen ohne Terminbuchungen öffnen. Frühestens ab 22. März dürfen Kinos, Theater und Opern bei einer Inzidenz von 50 bis 100 öffnen.
Welche Regeln gelten bei Hotel- und Restaurantbesuchen? Restaurants und Cafés müssen geschlossen bleiben, die Abholung von Speisen und der Verzehr zuhause ist erlaubt. Frühestens ab 22. März soll es Lockerungen für die Außenbereiche von Restaurant geben. Bei Inzidenzen von 50 bis 100 sollen mit tagesaktuellem Schnelltest und vorheriger Terminbuchungen Gäste zugelassen sein.
Welche Regeln gelten bei Großveranstaltungen? Kulturelle Großveranstaltungen sind nicht gestattet. Feierlichkeiten in privaten Räumlichkeiten oder in der Öffentlichkeit sind nicht erlaubt, da die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden müssen. Wenn möglich auf Aufenthalte in geschlossene Räume mit viel Publikumsverkehr verzichten. Entscheidungen wann Großveranstaltungen wieder möglich sind stehen bisher noch aus.
Welche Regeln gelten im Nah- und Fernverkehr? In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen einer medizinischen Maske (OP- oder FFP2-Maske) ab 23. Januar verpflichtend. Von den Ordnungsbehörden wird dies konsequent kontrolliert und ggf. sanktioniert. Es wird empfohlen auf nicht notwendige Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu verzichten. Der sogenannte kleine Grenzverkehr zum Beispiel nach Polen (bis zu 24-Stunden Aufenthalt) ist nicht mehr von der Quarantänepflicht ausgenommen. Dies gilt jedoch nicht bei triftigen Gründen für den Grenzübertritt, z. B. für Berufspendler oder SchülerInnen und Studierende, die im Nachbarland Bildungseinrichtungen besuchen.
Welche Regeln gelten in Krankenhäusern und Pflegeheimen? Pflegebedürftige und kranke Menschen sind in der Pandemie besonders gefährdet. Für Altenheime werden besondere Schutzmaßnahmen getroffen. Bei Kontakt mit BewohnerInnen in einem Alten- und Pflegeheim sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ist eine FFP2-Maske zu tragen. Mehrmals pro Woche wird das Personal verpflichtend getestet. Um die vulnerablen Gruppen zu schützen sind Besuche erlaubt, allerdings sollten diese möglichst auf eine feste Person beschränkt werden und unter Umständen ist ein negativer Coronatest vorzulegen. Informieren Sie sich bitte bei den entsprechenden Einrichtungen bevor Sie einen Besuch planen.
Welche Regeln gelten beim Besuch von Gotteshäusern? Gottesdienste sind unter besonderen Hygieneauflagen erlaubt. Der Mindestabstand muss eingehalten werden und es gilt eine durchgängige Maskenpflicht. Der Gemeindegesang ist untersagt. Bei begrenzter Platzanzahl wird um eine Anmeldung gebeten. Bei einer Veranstaltung mit mehr als 10 Personen muss diese mindestens 2 Tage zuvor beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden. Dies gilt nicht für Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften die ein Hygienekonzept vorgelegt haben.
Welche Regeln gelten bei Erkältungssymptomen von Kindern? Kinder mit Krankheitssymptomen sollen grundsätzlich zu Hause bleiben. Bei den für Covid typischen Symptomen, wie trockenem Husten und Fieber, müssen Kinder definitiv zu Hause bleiben. Ärzte entscheiden darüber, ob ein Covid-Test durchgeführt wird.