Die tagesaktuelle Übersicht über die Corona-Lockerungen
Letzte Aktualisierung am 4. März 2021

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Nordrhein-Westfalen

Frage Antwort
Welche Regeln gelten für Kindertagesstätten? Kitas bleiben im eingeschränkten Pandemiebetrieb geöffnet. Gruppen werden verkleinert und der Betreuungsumfang wird pro Kind um 10 Stunden reduziert. Eltern werden gebeten ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Es wird eine schrittweise Öffnung ab 22. Februar angestrebt. Bitte informieren Sie sich bei ihrer Einrichtungen, ggf. müssen für Januar keine Kita Beiträge gezahlt werden. Für berufstätige Eltern, die aufgrund der Kita- und Schulschließung ihre Kinder (unter 12 Jahren) zuhause betreuen müssen, gibt es das sogenannte Kinderkrankengeld. Für Kinder mit Behinderung entfällt die Altersbeschränkung. Jedes Elternteil erhält 20 Tage pro Kind und Alleinerziehende 40 Tage pro Kind. Ab dem dritten Kind erhöht sich der Anspruch noch einmal auf 45 Tage pro Elternteil oder 90 Tage für Alleinerziehende. Damit ist die Obergrenze erreicht, eine weitere Erhöhung gibt es nicht, auch wenn Eltern mehr als drei Kinder haben. Die Krankenkasse übernimmt in diesem Fall einen Teil des Lohnausfalls, da der Arbeitgeber für diese Tage den Lohn nicht bezahlen muss. Der Erstattungsbetrag entspricht dabei jedoch nicht dem vollen Nettolohn, sondern ist niedriger.
Welche Regeln gelten für Grundschulen? Seit 22. Februar 2021, gibt es Unterricht für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der Primarstufe in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht. Eine Notbetreuung durch pädagogische Fachkräfte wird für alle Klassenstufen angeboten. Diese ist für SchülerInnen gedacht, welche zu Hause z.B. nicht ohne Begleitung am Distanzunterricht teilnehmen können. Es sollen Schulräume angeboten werden um am Distanzunterricht teilnehmen zu können. Für berufstätige Eltern, die aufgrund der Kita- und Schulschließung ihre Kinder (unter 12 Jahren) zuhause betreuen müssen, gibt es das sogenannte Kinderkrankengeld. Für Kinder mit Behinderung entfällt die Altersbeschränkung. Jedes Elternteil erhält 20 Tage pro Kind und Alleinerziehende 40 Tage pro Kind. Ab dem dritten Kind erhöht sich der Anspruch noch einmal auf 45 Tage pro Elternteil oder 90 Tage für Alleinerziehende. Damit ist die Obergrenze erreicht, eine weitere Erhöhung gibt es nicht, auch wenn Eltern mehr als drei Kinder haben. Die Krankenkasse übernimmt in diesem Fall einen Teil des Lohnausfalls, da der Arbeitgeber für diese Tage den Lohn nicht bezahlen muss. Der Erstattungsbetrag entspricht dabei jedoch nicht dem vollen Nettolohn, sondern ist niedriger.
Welche Regeln gelten für weiterführende Schulen? An weiterführenden Schulen wird auch weiterhin, dh. auch nach dem 22.2. Distanzlernen angeboten. Die Präsenzpflicht ist aufgehoben. Eine Notbetreuung durch pädagogische Fachkräfte wird für die Klassenstufen 5 und 6 angeboten. Diese ist für SchülerInnen gedacht, welche zu Hause z.B. nicht ohne Begleitung am Distanzunterricht teilnehmen können. Wer zu Hause keine Räumlichkeiten zum Distanzlernen hat, kann angebotene Schulräume dafür nutzen. Für Abschlussklassen wird es Sonderregelungen geben. Klausuren und Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 sowie in den Klassen 12 und 13 an beruflichen Gymnasien und in Abschlussklassen werden ermöglicht. Abschlussklassen von Berufskollegs können dafür eine Sondergenehmigung erhalten und im Präsenzunterricht beschult werden. Die Maßnahmen werden bis zum 14. Februar verlängert.
Welche Regeln gelten für Bildungseinrichtungen? Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Bildungseinrichtungen.
Welche Regeln gelten für Universitäten & Fachhochschulen? Seminare und Vorlesungen der Universitäten und Hochschulen finden im Wintersemester 2020/2021 überwiegend in digitaler Form statt. Weitere Informationen zu Präsenzseminaren und digitalen Vorlesungen erhalten Sie bei Ihrer Universität/ Hochschule.
Welche Regeln gelten für den Arztbesuch? Vorsorgeuntersuchungen sollen weiterhin wahrgenommen werden. Bei akuten Symptomen auf Atemwegserkrankungen (wie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, laufende Nase u.ä.) wird dringend empfohlen zu Hause zu bleiben. Krankschreibungen sind teilweise auch online möglich, kontaktieren Sie dazu Ihren Hausarzt telefonisch.
Welche Regeln gelten im Kontakt mit Menschen? Ab 11. Januar sind private Zusammenkünfte nur noch im Kreis des eigenen Hausstandes und maximal einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, gestattet. Betreuungsbedürftige Kinder aus dem eigenen Haushalt werden nicht mitgezählt, dürfen also mitgebracht werden. Bis 7. März werden diese Maßnahmen verlängert. Weiterhin gilt, Kontakte so weit wie möglich einzuschränken. Die Maskenpflicht wird erweitert, alle Menschen haben in öffentlich zugänglichen Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auch im Freien gilt an vielbesuchten Plätzen eine Maskenpflicht. Der Einzelhandel bleibt geschlossen. Ausschließlich Geschäfte für den alltäglichen Bedarf dürfen öffnen: Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Drogerien und Apotheken, Kfz-Werkstätten, Banken, Poststellen und Großhandel. Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel sind nur mit einer OP- oder FFP2-Maske zu betreten. Bei mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen gilt die 15-Kilometer-Regelung.
Welche Regeln gelten bei sportlichen Aktivitäten? Sportanlagen dürfen draußen wieder öffnen, die Kontaktbeschränkungen sind weiterhin einzuhalten.Fitnessstudios bleiben geschlossen. Individualsport ist alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt.
Welche Regeln gelten bei kulturellen Veranstaltungen? Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen, dazu gehören unter anderem Theater und Konzerthäuser, Kinos, Freizeitparks, Schwimm- und Spaßbäder. Spielplätze sind geöffnet, Hygiene- und Abstandsregeln müssen eingehalten werden.
Welche Regeln gelten bei Hotel- und Restaurantbesuchen? Restaurants und Cafés müssen geschlossen bleiben, die Abholung von Speisen und der Verzehr zuhause ist erlaubt. Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit wird verlängert.
Welche Regeln gelten bei Großveranstaltungen? Kulturelle Großveranstaltungen sind nicht gestattet. Feierlichkeiten in privaten Räumlichkeiten oder in der Öffentlichkeit sind nicht erlaubt, da die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden müssen. Wenn möglich sollte auf den Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit viel Publikumsverkehr verzichtet werden.
Welche Regeln gelten im Nah- und Fernverkehr? In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen einer medizinischen Maske (OP- oder FFP2-Maske) verpflichtend. Von den Ordnungsbehörden wird dies konsequent kontrolliert und ggf. sanktioniert. Es wird empfohlen auf nicht notwendige Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu verzichten.
Welche Regeln gelten in Krankenhäusern und Pflegeheimen? Pflegebedürftige und kranke Menschen sind in der Pandemie besonders gefährdet. Für Altenheime werden besondere Schutzmaßnahmen getroffen. Bei Kontakt mit BewohnerInnen in einem Alten- und Pflegeheim sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ist eine FFP2-Maske zu tragen. Mehrmals pro Woche wird das Personal verpflichtend getestet. Um die vulnerablen Gruppen zu schützen sind Besuche erlaubt, allerdings sollten diese möglichst auf eine feste Person beschränkt werden und unter Umständen ist ein negativer Coronatest vorzulegen. Informieren Sie sich bitte bei den entsprechenden Einrichtungen bevor Sie einen Besuch planen.
Welche Regeln gelten beim Besuch von Gotteshäusern? Gottesdienste sind unter besonderen Hygieneauflagen erlaubt. Der Mindestabstand muss eingehalten werden und es gilt eine durchgängige Maskenpflicht. Der Gemeindegesang ist untersagt. Bei begrenzter Platzanzahl wird um eine Anmeldung gebeten. Bei einer Veranstaltung mit mehr als 10 Personen muss diese mindestens 2 Tage zuvor beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden. Dies gilt nicht für Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften die ein Hygienekonzept vorgelegt haben.
Welche Regeln gelten bei Erkältungssymptomen von Kindern? Kinder mit Schnupfen und ohne weitere Symptome sollen 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, die Schule muss benachrichtigt werden. Wenn sich die Symptome bessern und keine zusätzlichen dazu kommen, kann es wieder in die Schule. Gibt es keine Besserung und kommen noch Symptome hinzu, soll die Schule und der/die Arzt/Ärztin kontaktiert werden.